Facebook in der Bildung

Facebook in der Bildung

Social Media in der Schule – das bezieht sich auf der einen Seite auf die Risiken rund um digitale Anwendungen wie Facebook. Oder es geht um das Handyverbot und den wohl dosierten Einsatz von Computerpools in überschaubaren Unterrichtseinheiten. Auf der anderen Seite sind soziale Medien grundlegend mit dem Alltag von Heranwachsenden verwurzelt und ein elementarer Bestandteil ihrer Lebenswelt. Und weil Schule auf das Leben vorbereiten soll – und zwar in allen Facetten und Bestandteilen – ist es kaum mehr möglich Facebook & Co. aus der Schule zu verbannen.

Wie ein sinnvoller und vor allem sicherer Einsatz von Facebook in Bildungskontexten gelingen kann, beschreibt mein Artikel „Sicher ist sicher: Was man beim Einsatz von Facebook in der Bildungsarbeit beachten sollte“, der im Rahmen der werkstatt.bpb.de erschienen ist.

Der Text stellt Strategien und Techniken vor, die für den Einsatz von Facebook in Bildungskontexten zu bedenken sind. Dabei geht es um rechtliche Rahmenbedingungen und administrative Fragen, aber auch um redaktionelle Regeln und Handlungsweisen. Neben grundlegenden Informationen werden Linktipps zum Weiterlesen gegeben und Methoden vorgestellt, die für das Erarbeiten und die richtige Aufbereitung von Social-Media-Inhalten geeignet sind.

Datenschutz erlebbar machen!

Datenschutz erlebbar machen!

Meine Familie, meine Hobies und natürlich Adressdaten, Alter und Geschlecht, aber auch Chatverläufe, Fotos, Videos und Bankdaten – das alles ist für die Berufsschüler der Karl-Volkmar Stoy Schule in Jena privat. Am 8. März 2017 fand der 3. Datenschutztag an der Berufschule statt und widmete sich den Themen Datenschutz und Privatsphäre aus unterschiedlichen Perspektiven. Mit dabei waren unter anderem der Thüringer Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Dr. Lutz Hasse, der Leiter des Thüringer Kompetenzzentrums Wirtschaft 4.0 Dr. Matthesius oder Ingo Weidenkaff als Vertreter der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.

Im ersten Teil des Workshops mit dem Thema „Grenzenlos?! Verantwortungsvolles Handeln in digitalen Medien hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit den Begriffen Datenschutz und Privatsphäre auseinanderzusetzen und die Konsequenzen zu diskutieren, die sich mit den technischen Möglichkeiten der Digitalisierung und des We 2.0 ergeben. Vor allem die Kommerzialisierung von privaten Daten und soziale Konsequenzen wie das Cybermobbing standen dabei im Mittelpunkt. Dabei konnte auch geklärt werden, welche Gesetze den Schutz der privaten Daten in Deutschland sichern und was man alles selbst tun kann, um vom eigenen Recht auf informationelle Selbstbestimmung Gebrauch zu machen – und die eigenen Daten zu schützen. Tipps und Hinweise rund um den Schutz der Privatsphäre rundeten diesen Part ab.

Comicprojekt DatenschutzIm zweiten Teil waren die Schülerinnen und Schüler selbst gefragt – das Gelernte praktisch anzuwenden und einen eigene Comic zum Thema „Grenzenlos“ zu erstellen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Stories rund um die Privatsphäre in sozialen Beziehungen und um soziale Akzeptanz standen im Mittelpunkt. Mit Begeisterung entwickelten die Teilnehmenden eine Story und setzen sie in mit Hilfe von Fotos und der Software „Comic Life“ um. Eine Vorstellungsrunde mit Reflexion rundeten den gelungenen Workshop ab.

Die Veranstaltunf kann halb- oder ganztägig mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchgeführt werden. Mehr Informationen gern über den Kontaktbereich!

 

Totally (Dis)Connected?!

Abschalten können im Medienzeitalter – das wird nicht nur für Kinder und Jugendliche zunehmend schwerer, sondern auch für Erwachsene. Das Augenmerk von Eltern, Lehrenden und Pädagogen ist aber vor allem auf die heranwachsende Generation gerichtet – Jungen und Mädchen die das Smartphone nicht mehr aus der Hand legen, die Tag und Nacht bei facebook online sind, die sich in den virtuellen Welten der Computerspiele verlieren. Wann ist Mediennutzung pathologisch und nicht mehr normal? Wann handelt es sich um einen ganz alltäglichen Zeitvertreib, um typisches Handeln um Jugendalter und wann wird es problematisch? Gibt es gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse und wie lässt sich das Thema Medien und Abhängigkeit in den Unterricht und in die pädgogische Arbeit integrieren?
Damit befasst sich die Multiplikatoren-Fortbildung am 12. Dezember 2013, die ich für das Thillm in Erfurt durchführe. Tipps und Links zum Thema Mediensucht gibts schon jetzt zum Download. Und dazu das passende Video „Wo lebst du?“ der Initiative klicksafe.

Elternratgeber: Facebook & Co!

Der Name Facebook ist in aller Munde:Elternratgeber

„Kinder und Jugendliche lieben Facebook – sie müssen ganz einfach mit dabei sein, denn alle ihre Freunde machen bereits mit, sie chatten, mailen, kommentieren, ‚liken‘ und ‚posten‘ auf Facebook.“

„Facebook-süchtige Jugendliche beschäftigen sich scheinbar nur noch mit dem Internetangebot und vernachlässigen andere Lebensbereiche.“

„Über Smartphones haben Jugendliche Facebook immer mit dabei: Sie geben preis, wo sie sich zu welchem Zeitpunkt mit wem befinden.

„Cyber-Mobbing, das absichtliche Belästigen, Beleidigen und Bloßstellen
von Personen mittels elektronischer Kommunikationsmittel ist auch hier an
der Tagesordnung.“

Liest oder hört man als Elternteil solche oder ähnliche Schlagzeilen in der Presse, kann dies zu großer Verunsicherung führen. Für viele ist die Internetwelt der heutigen Kinder und Jugendlichen ein Buch mit sieben Siegeln, daher begegnen sie den häufig wechselnden Internettrends mit einer gewissen Skepsis. Die Initiative Klicksafe hat einen neuen Ratgeber zum zum Thema Soziale Netzwerke veröffentlicht.Der Ratgeber richtet sich an Eltern und geht den Fragen nach: Was macht den Reiz sozialer Netzwerke aus? Welche Fallstricke gibt es bei der Nutzung? Und wie können Eltern ihre Kinder sicher begleiten? Es werden soziale Netzwerke vorgestellt und ihre Funktionsweise erläutert und auf Probleme und Risiken bei der Nutzung hingewiesen. Anschließend helfen praktische Tipps den Eltern bei der Unterstützung ihrer Kinder.

Der Ratgeber zum Download

Mein Klick! Meine Verantwortung!

„Mein Klick! Meine Verantwortung?“ Die Macht der Masse im Internet ist Thema der Pilotausgabe der neuen Arbeitsblattreihe Hautnah der Bundeszentrale für politische Bildung, die aktuelle politische Themen und Debatten aufgreift. Jugendliche können mithilfe der bereitgestellten Materialien ihr eigenes mediales Handeln erkennen und reflektieren, aber auch verstehen, welche Konsequenzen dieses nach sich ziehen kann.

Die neue Arbeitsblattreihe Hautnah greift aktuelle politische Themen und Debatten auf und wurde speziell für die Arbeit mit Jugendlichen (z.B. an HautnahHaupt-, Real- und Berufsschulen) entwickelt. Die Aktualität der Themen und deren pädagogische Aufbereitung für den Unterricht zeichnet die Arbeitsblattreihe aus. Hautnah entsteht in Zusammenarbeit mit dem Göttinger Institut für Demokratieforschung.

Die Reihe besteht jeweils aus einem Einleitungstext für die Lehrkraft, der einen schnellen und fundierten Einstieg in das Thema ermöglicht. Zusätzlich werden jeweils Arbeitsblätter als Kopiervorlagen sowie pädagogische Hinweise, sogenannte „pädagogische Beipackzettel“ zu den entsprechenden Kopiervorlagen mit methodischen und weiteren inhaltlichen Anregungen bereitgestellt. Hautnah wird zukünftig in regelmäßigen Abständen auf der Homepage der bpb veröffentlicht und kann dort kostenlos heruntergeladen werden.

Die Pilotausgabe von Hautnah befasst sich mit dem Thema Macht der Masse – Mein Klick! Meine Verantwortung? Das Klicken oder Liken von Videos, Texten oder Kommentaren im Internet ist eine schnelle und von Jugendlichen häufig gewählte Form der Meinungsäußerung. Durch die „Macht der Masse“ haben manche mediale Berühmtheiten Kultstatus erreicht. Welche positiven wie negativen Auswirkungen ein einzelner Klick im Rahmen von (medialen) Massenphänomenen haben kann und welche positiven wie negativen realen Folgen sich ergeben können, thematisiert die Pilotausgabe von Hautnah. Jugendliche können mithilfe der bereitgestellten Materialien ihr eigenes mediales Handeln erkennen und reflektieren, aber auch verstehen, welche Konsequenzen dieses nach sich ziehen kann.

Download der Materialien

 

Herausgeber: bpb, Seiten: 12, Erscheinungsdatum: April 2013 , Erscheinungsort: Bonn

Medienkompetenz ist Lebenskompetenz

Medienkompetenz ist das Schlüsselwort der Zukunft. Aber wie eignet man sich Wissen über digitale Medien an und wo sucht man nach den richtigen Informationen? Welche Ressourcen bieten Internet, Smartphone und Co. und wo liegen die Risiken? Wie erwirbt und vermittelt man die Fähigkeit, Medien kompetent zu nutzen und wer kann dabei Unterstützung leisten? Medienkompetenz ist keine Zauberei, sondern eine Frage von wissenschaftlichem Hintergrundwissen, strukturierten Konzeptionen und flexiblen Handlungsalternativen. Das gilt nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Eltern, Erzieher und Pädagogen.